Worum geht es?
In der letzten App habt ihr gezüchtet – ein Mensch hat entschieden, wer sich fortpflanzen darf. In der Natur gibt es diesen Menschen nicht. Trotzdem verändern sich Populationen, und zwar erstaunlich schnell. Der Grund: Es kommen immer mehr Nachkommen zur Welt, als überleben können. Wer davon durchkommt, ist nicht beliebig – es hängt davon ab, wie gut jedes Individuum zu seiner Umwelt passt. Diese „Auswahl ohne Auswählenden“ nennt Darwin natürliche Selektion.
Wählt eure Gruppe
Die Klasse arbeitet in drei Gruppen. Jede Gruppe untersucht einen anderen Selektionsfaktor an einem echten Forschungsbeispiel. Am Ende werden die drei Ergebnisse im Tab Vergleich nebeneinandergelegt.
Noch keine Gruppe gewählt
Geht zurück zum Tab Einstieg und wählt euer Untersuchungsbeispiel aus.
Freilandlabor
Auftrag 1 · Wirkt die Selektion?
Stellt die Umweltbedingungen ein, gebt eine Vermutung ab und lasst dann Generationen laufen. Auftrag erfüllt, wenn eure Vermutung zutrifft.
Eure Vermutung
Verlauf über die Generationen
Auftrag 2 · Kehrt die Richtung um?
Passt eure Population zuerst an eine Bedingung an. Kippt dann die Bedingungen ins Gegenteil und lasst weiterlaufen. Auftrag erfüllt, wenn sich die Population an zwei deutlich verschiedene Bedingungen angepasst hat.
Auftrag 3 · Was passiert ohne Selektionsfaktor?
Schaltet jeden Selektionsfaktor aus (Regler ganz nach links) und lasst 10 Generationen laufen. Beobachtet genau, was mit dem Durchschnitt passiert – und was nicht passiert.
Die drei Gruppen im Vergleich
Die eigene Zeile füllt sich automatisch, sobald ihr Auftrag 1 und 2 erfüllt habt. Die beiden anderen Zeilen tragt ihr ein, wenn die anderen Gruppen ihre Ergebnisse vorstellen.
| Gruppe / Beispiel | Selektionsfaktor (wer siebt aus?) |
Merkmal & Richtung | Gen. bis angepasst | Ø Überlebenschance am Ende | Eure Beobachtung |
|---|
Was steckt wirklich dahinter?
Leitfragen für die Auswertung
Reflexion
Quiz
Fünf Fragen. Ab 4 richtigen gilt Auftrag 4 als erfüllt.